Mietrendite-Rechner in Genf: brutto, netto und nach Steuern
Geben Sie den Preis, den Mietzins und Ihre Finanzierung ein: Der Rechner liefert die Bruttorendite, die Nettorendite, die Rendite nach Steuern, die Eigenkapitalrendite und den jährlichen Cashflow.
Das Objekt
Jährliche Kosten
Finanzierung und Steuern
Genfer Tarife per 24. August 2026. Handänderungsabgabe 3 % (LDE Art. 33), Grundbuchgebühr 0,21 % begrenzt auf 40 000 Franken (REmORFDIT Art. 3), Notariatsgebühren nach abnehmenden Tranchen (REmNot Art. 10). Richtwerte: sie ersetzen weder eine Finanzierungsofferte noch eine Steuerauskunft.
Drei Eingaben bestimmen die Genauigkeit des Ergebnisses.
- Nettomietzins. Den Mietzins ohne Nebenkosten eintragen, ohne Heizkostenakonto und ohne die dem Mieter verrechneten Nebenkosten.
- Gesamtkosten. Die Erwerbskosten sind gemäss dem Genfer Tarif vorausgefüllt; die Handänderungssätze eines anderen Kantons gelten nicht für eine in Genf gelegene Liegenschaft.
- Hypothekarzins. Den zum Zeitpunkt des Finanzierungsangebots tatsächlich gewährten Zinssatz verwenden, nicht einen in früheren Jahren erhobenen Wert.
Der Rechner bildet Rückstellungen für Arbeiten und Leerstand, zwei Posten, welche die einfache Formel vernachlässigt: Seine Nettorendite fällt unter die 2,14 % des Beispiels.
Wie sind die fünf Renditen zu lesen?
Die Bruttorendite setzt den Jahresmietzins ins Verhältnis zum bezahlten Preis, Erwerbskosten inbegriffen. Die Nettorendite zieht die Kosten ab, die der Mietvertrag dem Eigentümer belässt: Unterhalt, Versicherungen, Verwaltungskosten, Rückstellungen. Sie ist es, die den Vergleich zweier Objekte ermöglicht.
Die Rendite nach Steuern berücksichtigt Ihren Grenzsteuersatz, weil der erzielte Mietertrag zum steuerbaren Einkommen hinzukommt. Die Eigenkapitalrendite setzt das Ergebnis ins Verhältnis zur tatsächlich eingesetzten Summe, Hypothek abgezogen, und nicht zum Preis der Immobilie: Sie steigt, wenn Sie stärker fremdfinanzieren.
Der jährliche Cashflow zeigt, was nach Bezahlung der Zinsen und der Amortisation übrig bleibt. Er kann negativ sein, während die Rendite positiv bleibt.
Was die Berechnung in Genf nicht sagt
Eine Rendite beurteilt sich nach einem Mietzins, den das Mietrecht zulässt. In Genf ist der Mietzins einer erworbenen Immobilie nicht frei: Er bleibt an die zulässige Rendite des Eigentümers gebunden, und ein Mieter kann ihn nach einem Verkauf anfechten. Eine auf einen überhöhten Mietzins berechnete Rendite hält nicht stand.
Die Genfer Erwerbskosten belasten den Nenner: Handänderungssteuer, Grundbuchgebühren, Notarhonorar. Der Rechner addiert sie zum Preis, wie es auch eine Bank tut.
Die Details der Berechnung, die Kosten Posten für Posten, die umlagefähigen oder nicht umlagefähigen Nebenkosten und der maximal zulässige Mietzins werden im Leitfaden zur Mietrendite in Genf im Einzelnen dargestellt.
