Due-Diligence-Checkliste in Genf: was vor der Unterschrift zu prüfen ist
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Rechtliches
Administratives & Raumplanung
Technisches
Finanzielles & Steuerliches
0 / 12 Punkte geprüft
Was die Prüfung umfasst
Die Due Diligence einer Genfer Immobilie erfolgt auf vier Ebenen. Zuerst der Rechtstitel: Grundbuchauszug, Dienstbarkeiten, Grundpfandrechte, Vorkaufsrechte, Vormerkungen und Anmerkungen. Dann die Sache: Zustand des Gebäudes, technische Installationen, Vorschriftsmässigkeit der ausgeführten Bauten und Umbauten, verfügbare Gutachten.
Danach das Regime: Verwaltungsreglement der PPE, Protokolle der Eigentümerversammlungen, Budget und Erneuerungsfonds, laufende Rechtsstreitigkeiten. Schliesslich die Lage: Nutzungszone, rechtskräftige Bewilligungen oder laufende Bewilligungsverfahren in der Nachbarschaft, Auflagen des Denkmalschutzes.
Wann sie durchzuführen ist
Vor der Unterzeichnung des Kaufvorvertrags, nicht danach. Ist die Urkunde einmal unterzeichnet, dienen die Prüfungen nur noch dazu, einen Streitfall zu dokumentieren. Die Unterlagen, die eine Frist erfordern — Grundbuchauszug, Protokolle der Eigentümerversammlungen, Bewilligungsdossier — sollten bereits bei der ersten ernsthaften Besichtigung angefordert werden.
Die Details zu jedem Posten, die vom Verkäufer einzufordernden Unterlagen und die Punkte, die einen Rückzug rechtfertigen, werden im Leitfaden zur Due Diligence in Genf im Einzelnen dargestellt.
